Ob ‚Internationaler Frauentag‘ oder ‚Feministischer Kampftag‘: Es geht am 8. März darum, den Kampf weiblich gelesener Menschen um gleiche Rechte und Freiheiten in allen Lebensbereichen sichtbar zu machen. Wir haben wichtige Erfolge auf diesem Weg errungen, aber auch immer wieder Rückschritte erlebt. Konnte 1991 noch von einem „unerklärten Krieg gegen Frauen“ (Falludi) gesprochen werden, hat uns inzwischen die radikale Rechte offen den Krieg erklärt. Er wird in erster Linie von den Alphamännchen der AfD, Björn Höcke und Maximilian Krah, geführt, die aus ihrem Männlichkeitskult ( „Wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken“(Höcke)) und ihrer Frauenverachtung keinen Hehl machen. Dafür stehen nicht nur Sprüche wie:
„Gender-Gaga und Feminismus sind Geisteskrankheiten, die uns von den wirklichen Problemen ablenken und unsere Gesellschaft wehrlos machen.“ (Krah, Video Youtube)
oder:
„Die Befreiung der Frau von ihrer natürlichen Bestimmung als Mutter ist kein Fortschritt, sondern der Weg in den demografischen Abgrund“ (Krah, „Politik von rechts“, 2023),
sondern auch das Parteiprogramm. Darin droht die AfD, – sobald sie es kann – die Gleichstellungsbeauftragten und alle derartigen Gesetze abzuschaffen, sowie die Genderstudies an den Universitäten zu beenden. Am liebsten würde sie das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes gleich mit abschaffen. Antifeminismus ist kein „Nebenprojekt“, sondern ein strategisches Kernelement rechter Ideologie. Eine solche Partei darf nicht an die Macht kommen. Deshalb: Unterstützt den NRW Appell für ein AfD Verbot. Jetzt!

